Skibergsteigen

„Mit Skiern in der traumhaften Natur unterwegs sein,
was gibt es Schöneres?“

Anton lebt den Skitourensport. Er ist nicht nur die große Nachwuchshoffnung, sondern bereits eine etablierte Größe im Wettkampfsport Skibergsteigen auf nationaler als auch internationaler Bühne.

Als Sohn des Deutschen Meisters im Skibergsteigen von 2003 steht Toni mit 3 Jahren zum ersten mal auf Ski und geht mit 7 Jahren seine erste Skitour. Bereits mit 16 Jahren wird er sensationell Deutscher Meister in der Seniorenklasse und mischt seither auf internationaler Bühne als vielfacher Junioren bzw. Espoir Welt- und Europameister die traditionell starken Nationen Italien, Frankreich, Schweiz und Spanien auf.

Nach 4 ungeschlagenen Jahren im Jugendweltcup darf sich Toni seit der Wintersaison 13/14 endlich in der Königsklasse mit den Herren messen. Mit mehreren Top-5 Platzierungen und seinem ersten Weltcup Podium bei den Herren, kann sich Toni, bereits in seinem ersten Wettkampfjahr in der Seniorenklasse fest in der Weltspitze der Skibergsteiger etablieren. Er dominiert ungeschlagen als Doppel-Europameister die Espoir–Klasse (U23) und beendet die Saison 13/14 als 6. des Gesamtweltcups im Gesamtklassement der Herren.

2015 gewinnt Anton den ersten Weltcup seiner Karriere beim Individual-Rennen in Puy-Saint-Vincent und holt sich am selbem Wochenende zwei weitere Weltcup Podiumplätze im Sprint und Vertical-Rennen. Er krönt die Saison mit seinem bisher größtem Erfolg, dem Vize Weltmeistertitel im Vertical Rennen in Verbier.

2016 erzielt Toni mehrere Weltcup Podiumsplätze in allen 3 Disziplinen (Individual, Vertical & Sprint). Mit einem 3. Platz im Gesamtweltcup am Ende des Winters 15/16 stellt Toni seine Vielseitkeit unter Beweis und etabliert sich unter den weltbesten Allround Skibergsteigern.

Eines steht fest: Er ist auf dem gutem Wege, dass sein Traum, eines Tages der weltbeste Skibergsteiger zu werden, Wirklichkeit wird.

Die Sportart Skibergsteigen

Aus eigener Kraft hinauf und am liebsten durch unverspurten Pulverschnee wieder hinab.

Wettkampf-Skibergsteigen erfordert ausgeprägte Kondition, aber auch technische Fertigkeiten für Aufstieg, Trage- und Kletterpassagen sowie Skiabfahrten in teils hochalpinen Regionen bis 4.000 Meter Höhe.

 

  • Aufstieg mit Skiern und Tourenbindung sowie Fellen auf eigens angelegten Spuren
  • Wechsel von Aufstieg und Abfahrt mit Geschicklichkeit und Geschwindigkeit
  • Abfahrt über markierte Abfahrten in nicht präpariertem Gelände
  • Auf Zeit, der erste im Ziel ist Sieger
  • Nur mit Muskelkraft, Ausdauer und Geschicklichkeit, ohne Hilfsmittel
  • Nach dem Wettkampf bleiben keine Spuren

 

Seit 1988 organisiert im Verband ISMF (International Ski Mountaineering Federation) wird Skibergsteigen in 30 Ländern der Welt offiziell als Sport betrieben. Die ISMF ist Ausrichter der Internationalen Wettbewerbe, wie die jährliche Weltcup Saison sowie Weltmeisterschaften und Europameisterschaften im 2 Jahres Turnus.

Die Deutsche Nationalmannschaft wird seit 2001 durch den DAV, den Deutschen Alpenverein gestellt, der auch den DAV-Skitourencup und die Deutschen Meisterschaften veranstaltet. Klassiker-Events wie die Patrouille de Glacier (CH), Pierra Menta (FRA) oder Tour du Rutor (ITA) gelten als die Saisonhighlights. Fünfstellige Zuschauerzahlen sind bei diesen Rennen üblich, die seit 2011 als La Grande Course zusammengefasst sind.

 

Bereits 1893 wurden erste Bewerbe in Deutschland ausgetragen und wurden in der Folgezeit vor allem als militärische Patrouillenläufe populär, von 1924 bis 1948 sogar als Disziplin im Programm der Olympischen Winterspiele.

Die Bewerbung der Sportart Skibergsteigen als Olympische Disziplin zu den Olympischen Winterspielen 2022 läuft.

 

Wettkampfformen:

  • Individual Race (Einzelrennen): Ca. 1.600 Höhenmeter jeweils in Anstieg und Abfahrt
  • Vertical Race (Aufstiegsrennen): Ca. 1.000 Höhenmeter nur im Anstieg
  • Sprint Race (Sprintrennen): Kurzdistanz mit Anstieg und Abfahrt
  • Team Race (Teamrennen): Ca. 2.000 Höhenmeter jeweils in Anstieg und Abfahrt
    Zweierteams, Teampartner müssen zusammen Kontrollpunkte und Ziel passieren
  • Relay Race (Staffelrennen): Jedes Mitglied eines Viererteams läuft jeweils eine Runde und übergibt an den nächsten Teampartner


Altersklassen

Cadets 15 – 17 Jahre, Junior 18 – 20 Jahre, Espoir 21 – 23 Jahre, Senior ab 21 Jahr

Erfolge

ISMF Worldcup

2016/17
1st Individual, Font Blanca/AND

2015/16
3rd Overall Worldcup
3rd Worldcup Individual
3rd Worldcup Vertical
2nd Worldcup Sprint

1st Sprint, Albosaggia/ITA
2nd Individual, Vertical & Sprint, Tambre/ITA
3rd Individual, Albosaggia/ITA
3rd Individual & Vertical, Les Marécottes/CH

2014/15
1st Individual, Puy St Vincent/FRA
2nd Sprint + Vertical, Puy St Vincent/FRA
2nd Vertical, Font Blanca/AND

2013/14
6th Overall Worldcup
1st Espoir Overall Worldcup

2012/13
2nd Junior Overall Worldcup

2012 Junior Overall Worldcup Winner
2011 Junior Overall Worldcup Winner
2010 Cadet Overall Worldcup Winner

alle Weltcup Results unter:
http://www.ismf-ski.org/


Weltmeisterschaften

2017
Vize-Weltmeister, Sprint
Bronze, Individual

2015
Vize-Weltmeister, Vertical
3x Gold, Espoir, Individual, Vertical & Sprint

2013
Gold, Junior, Individual & Vertical
Silver, Junior, Sprint

2011
Gold, Junior, Individual & Sprint
Silver, Junior Vertical

2010
Gold, Cadet, Single & Vertical


Europameisterschaften

2016
Bronze, Individual
2x Gold, Espoir, Individual & Sprint

2014
Gold, Espoir, Individual & Vertical
4th Senior,  Individual & Vertical

2012
Gold, Junior, Individual & Vertical

2009
Gold, Cadet, Single,
Silver, Cadet, Vertical


La Grande Course

2015
3rd Adamello Ski Raid
3rd Trofeo Mezzalama


Deutsche Meisterschaften

2017: Gold, Vertical & Individual
2016: Gold, Vertical & Individual
2015: Gold, Vertical
2014: Gold, Vertical
2013: Gold, Vertical
2010: Gold, at the age of 16 years!


Andere

2017: 1st Mountain Attack (new record!)

2015: 1st Sella Ronda Skimarathon (new record!)