Skibergsteigen

„Mit Skiern in der traumhaften Natur unterwegs sein,
was gibt es Schöneres?“

Seit 10 Jahren in der Weltspitze

Als Sohn des Deutschen Meisters im Skibergsteigen von 2003 steht Toni mit 3 Jahren zum ersten mal auf Ski und geht mit 7 Jahren seine erste Skitour. Bereits mit 16 Jahren wird er 2009 Deutscher Meister in der Seniorenklasse und ist in den folgenden Jahren als vielfacher Junioren und U21 Welt- und Europameister das große Nachwuchstalent des Sports.

2014 darf sich Toni nach 4 ungeschlagenen Jahren im Jugendweltcup endlich mit den Herren messen. Mit seinem ersten Weltcup Podium und einem 6.Platz im Gesamtweltcup gelingt ihm sein Debut eindrucksvoll.

2015 feiert Toni seinen ersten Weltcup-Sieg beim Individual-Rennen in Puy-Saint-Vincent und krönt die Saison mit dem Vize-Weltmeistertitel im Vertical Rennen in Verbier. Damit ist er endgültig in der Weltelite angekommen.

2016 erzielt Toni mehrere Weltcup Podiumsplätze in allen 3 Disziplinen (Individual, Vertical & Sprint) und sichert sich damit den 3. Platz im Gesamtweltcup.

2017 pulverisiert er den Streckenrekord der Mountain Attack in Saalbach und krönt die Saison mit seinem Vize-Weltmeistertitel im Sprint und dem Gewinn der WM-Bronzemedaille im Individual Rennen. Damit stellt Toni eindrucksvoll unter Beweis, dass er zu den den weltbesten Allroundern der Szene zu zählen ist.

2018 steht Toni zweimal ganz oben auf dem Weltcup Podium mit 2 Weltcup-Siegen im Vertical und gewinnt damit den Vertical Gesamtweltcup, die erste kleine Kristallkugel seiner Karriere.

2019 beendet Toni die Saison als Zweitplatzierter im Gesamtweltcup sowie im Vertical Disziplinen-Weltcup. Grundlage dafür sind zwei Weltcup Siege, ein zweiter Platz und konstante Platzierungen unter den Top 5.

2020 entfallen coronabedingt der Großteil der Wettkämpfe. Emotionales Highlight des kurzen Winters ist der erste deutsche ISMF World Cup im heimischen Berchtesgaden. Toni erzielt zwei starke Top 5 Platzierungen und ist als Lokalmatador das mediale Gesicht des Weltcups.

Skibergsteigen als Wettkampfsport

Aus eigener Kraft hinauf und im freien Gelände wieder hinab.

Wettkampf-Skibergsteigen erfordert ausgeprägte Kondition, aber auch technische Fertigkeiten für Aufstieg, Trage- und Kletterpassagen sowie Skiabfahrten in teils hochalpinen Regionen bis 4.000 Meter Höhe.

 

  • Aufstieg mit Skiern und Tourenbindung sowie Fellen auf eigens angelegten Spuren
  • Wechsel von Aufstieg und Abfahrt mit Geschicklichkeit und Geschwindigkeit
  • Abfahrt über markierte Abfahrten in nicht präpariertem Gelände
  • Auf Zeit, der erste im Ziel ist Sieger
  • Nur mit Muskelkraft, Ausdauer und Geschicklichkeit, ohne Hilfsmittel
  • Nach dem Wettkampf bleiben keine Spuren

 

Seit 1988 organisiert im Verband ISMF (International Ski Mountaineering Federation) wird Skibergsteigen in 30 Ländern der Welt offiziell als Sport betrieben. Die ISMF ist Ausrichter der Internationalen Wettbewerbe, wie die jährliche Weltcup Saison sowie Weltmeisterschaften und Europameisterschaften im 2 Jahres Turnus.

Klassiker-Events wie die Patrouille de Glacier (CH), Pierra Menta (FRA) oder Tour du Rutor (ITA) gelten als die Saisonhighlights. Fünfstellige Zuschauerzahlen sind bei diesen Rennen üblich, die seit 2011 als La Grande Course zusammengefasst sind.

Die Deutsche Nationalmannschaft wird seit 2001 durch den DAV, den Deutschen Alpenverein gestellt, der die Weltcup-Rennen auf deutschem Boden und die Deutschen Meisterschaften veranstaltet.

Bereits 1893 wurden erste Bewerbe in Deutschland ausgetragen und in der Folgezeit vor allem als militärische Patrouillenläufe populär, von 1924 bis 1948 sogar als Disziplin im Programm der Olympischen Winterspiele.

Die Bewerbung der Sportart Skibergsteigen als Olympische Disziplin zu den Olympischen Winterspielen 2026 läuft. Bereits 2020 war Skibergsteigen im Programm bei den Youth Olympic Games.

 

 

Wettkampfformen

  • Individual Race (Einzelrennen): Ca. 1.600 Höhenmeter jeweils in Anstieg und Abfahrt
  • Vertical Race (Aufstiegsrennen): Ca. 1.000 Höhenmeter nur im Anstieg
  • Sprint Race (Sprintrennen): Kurzdistanz mit Anstieg und Abfahrt
  • Team Race (Teamrennen): Ca. 2.000 Höhenmeter jeweils in Anstieg und Abfahrt
    Zweierteams, Teampartner müssen zusammen Kontrollpunkte und Ziel passieren
  • Relay Race (Staffelrennen): Jedes Mitglied eines Viererteams läuft jeweils eine Runde und übergibt an den nächsten Teampartner


Altersklassen

Cadets 15 – 17 Jahre, Junior 18 – 20 Jahre, Espoir 21 – 23 Jahre, Senior ab 21 Jahr

 

 

 

 

 

 

Erfolge

ISMF Weltmeisterschaften
2017
Vize-Weltmeister, Sprint
Bronze, Individual

2015
Vice World Champion, Vertical (Senior)
3x World Champion Espoir, Individual, Vertical & Sprint

2010-2013
Several titles in Cadet and Junior Category

ISMF Europa Meisterschaften
2016
Bronze, Individual
2x European Champion (Espoir), Individual & Sprint

2014
4th Individual & Vertical (Senior)
2x European Champion (Espoir), Individual & Vertical

2019-2012
Several titles in Cadet and Junior Category

ISMF World Cup

2018/19
2nd Overall World Cup
2nd Overall World Cup Vertical
WC podiums: 1x gold, 1x silber

2017/18
Overall World Cup Winner – Vertical
WC podiums: 2x gold, 1x silber

2016/17
WC podiums: 1x gold

2015/16
3rd Overall World Cup
WC podiums: 1x gold, 1x silber, 2x bronze

2014/15
WC podiums: 1x gold, 3x silber

2013/14
6th Overall World Cup (Senior)
1st Overall World Cup (Espoir)

2010 -2012
Cadet and Junior Overall World Cup Winner

La Grande Course Rennen
2015: 3rd Adamello Ski Raid
2015: 3rd Trofeo Mezzalama

Deutsche Meisterschaften
2016-2018: German Champion, Individual
2013-2017: German Champion, Vertical
2010: German Champion, at the age of 16 years!

Others
2017: 1st Mountain Attack
2015: 1st Sella Ronda Skimarathon